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Isometrische Übungen
 

Isometrische was?!

Isometrisches Training ist eine besondere Form des Krafttrainings. Hierbei wird ein Muskel oder vielmehr eine Muskelgruppe kontrahiert (angespannt) und die Kontraktion über eine gewisse Zeit gehalten. Um die Anspannung zu realisieren benötigt es eines Widerstandes. Das kann eine Wand, Tür, ein Schrank oder ein schwerer Gegenstand sein. In unserem Falle ist dies eine Saite bzw. das Griffbrett. So gesehen ist aufrechtes Stehen oder Sitzen ebenfalls eine isometrische Aufgabe der Muskeln, weil bestimmte Muskeln permanent in eine Richtung gegen das Zusammensacken und somit entgegen der Erdanziehungskraft arbeiten.

Bei den isometrischen Übungen die Greifhand betreffend drückt ein Finger eine beliebige Saite auf ein Bundstäbchen herunter. Gleichzeitig spielen die übrigen Finger Tonverbindungen in der aktuellen Lage auf dem Griffbrett; jeder Ton wird zunächst mit der Anschlagshand angeschlagen. Selbstredend kann der permanent gehaltene, heruntergedrückte Ton dabei mit einbezogen und werden, dessen Griff sollte aber zu keiner Zeit gelockert werden. Es ist empfehlenswert den Druck gleichmäßig aufrecht zu erhalten.

Die Dauer der Übungen sollten gerade am Anfang sehr kurz gehalten werden, denn das isometrische Krafttraining hat auch einen Nachteil: Beim Anspannen wird die Blutzufuhr und -abfuhr und damit der Stoffwechsel im betroffenen Muskel beeinträchtigt. Diese Tatsache führt zu einer Übersäuerung des Muskels oder der Muskelgruppe, da sich Abbauprodukte wie etwa Laktat anhäufen und nicht abtransportiert werden.

Ein positiver, mindestens gleichwertig zu betrachtender Effekt ist, dass neben der Kraft die Unabhängigkeit der Finger trainiert wird. Gerade der Ringfinger in Verbindung mit seinen Nachbarn hat es schwer: Entwicklungsgeschichtlich betrachtet war (und ist) er lediglich Unterstützer beim Greifen von Gegenständen.

Tipps:

  • Wie bereits erwähnt sollte die Übung zu Beginn sehr kurz gehalten werden und mit längeren Pausen abgewechselt werden. Ich würde hier sogar die klassische 3-zu-1-Regel (Bsp.: 3 Minuten üben, 1 Minute Pause) durchbrechen und eine Länge der Pause in der Dauer der eigentlichen Anstrengung einhalten.
  • Drückt die Saite mit dem Finger der Greifhand nicht herunter als wolltet ihr ein Loch in das Griffbrett bohren. Ein Zwischenziel ist, diese Übungen 'entspannt' bewerkstelligen zu können.
  • Die vorliegenden Tongruppen bzw. Sequenzen sind Voschläge und können jederzeit auf ein anderes Saitenpaar oder eine andere Lage übertragen werden. Je höher die Lage, desto komfortabler.

Diese Übungen für sich sind auf Dauer sehr trocken. Ich zeige euch in weiterführenden Übungen wie man das Ganze ein bisschen interessanter und musikalischer gestalten kann.

 
Downloads zur Übung
  Isometrische Übungen [PDF]
 
 
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